Theresianum um 1790

250 Jahre Theresianische Akademie

Mit dem Vertrag vom 24. Februar 1746 über den Verkauf der kaiserlichen Sommerresidenz an die Gesellschaft Jesu wurde auch die Gründung einer Schule – des Theresianums – bestimmt. Die Stifterin war Maria Theresia, unter deren Ägide der Erziehungsplan festgesetzt und die wirtschaftliche Förderung gesichert wurden. Die Jesuiten leisteten Großartiges für das neue Collegium, und das Verbot ihres Ordens im Jahre 1773 bedeutete einen gravierenden Rückschlag. Nachdem das Theresianum von Joseph II. aufgelöst wurde, verdankt es seine Wiedererrichtung 1797 Kaiser Franz II. Die Zöglinge des Collegiums kamen aus allen Gebieten der Monarchie. Moderne Fremdsprachen und Sport wurden in Schule und Internat stark betont. Während der Kriegswirren wurden die Theresianisten von den Nationalsozialisten vertrieben, und erst nach dem Abzug der sowjetischen Besatzungstruppen im Jahre 1955 wurde der riesige Gebäudekomplex zügig saniert. Im Jubiläums-Schuljahr 1995-96 sind es über 600 Schüler, die in Tagesheim und Internat einen in der Tradition der „Stiftungsschule“ begründeten, zugleich weltoffenen und zukunftsorientierten Bildungsweg erleben.

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Theresianisten Picknick - drinnen tanzen, draußen flanieren (c) cochic Foto

121. Theresianisten Picknick

21. September 2019
Palais Schönburg

Ballkarten

Preise inkludieren den Eintritt sowie alle Speisen und Getränke während des gesamten Ballabends.

* Karten für das Eröffnungskomitee sind nur
im Sekretariat erhältlich